Mein Frühlingsgarten

Endlich wenn es wieder warm wird und überall die Frühlingsblüher ihre Knospen strecken, dann ist endgültig die Gartensaison eröffnet.

In meinem Garten übernehmen zum Anfang des Jahres die heimischen Frühjahrsblüher die Bühne, allen voran die Frühlingsknotenblumen – Leucojum vernum, Leberblümchen – Hepatica nobilis, Blausterne – Scilla bifolia, Wald-Schlüsselblumen – Primula eliator, Buschwindröschen – Anemone nemorosa und Hohler Lerchensporn – Corydalis cava.

Standortansprüche:

Alle diese Pflanzen bevorzugen eher einen feucht-kühlen Standort mit lehmig-humosen Boden. Sie mögen Laubwälder in denen im Frühjahr viel Licht bis zum Boden dringt und ziehen sich mehr oder weniger wieder zurück wenn die Bäume belaubt sind. Im Hausgarten finden sie unter einer Hecke oder auch einzelnen Bäumen optimale Standorte.

Meine ganze Freude im Frühjahrsgarten ist eine kleine Wiese auf dem Weg zum Haus mit diesen „Wilden“. Im Moment dominiert hier der Hohle Lerchensporn.

Ein Bereich in dem dann später das Gemeine Wurmfarn – Dryopteris filix-mas die Szenerie übernimmt, das ebenfalls eine heimische Pflanze ist. In diesem Gartenbereich verwende und gestalte ich hauptsächlich mit heimischen Pflanzen um ein sehr natürliches Erscheinungsbild zu erhalten.

Gestalten mit heimischen Pflanzen:

Mein Ziel ist, daß es wirken soll als sei alles ohne Menschenhand so gewachsen. Wenn Besucher kommen und meinen das ist alles Natur pur und ich hab damit eh keine Arbeit dann ist das Ziel erreicht 😉 Leider brauchen gerade auch solche Bereiche dementsprechende Pflege denn der umliegende Wald würde innerhalb kürzester Zeit sich dieses Areal zurück holen.

Aber auch in den Staudenbeeten lasse ich diesen Wildpflanzen freien Lauf. Bis der Zierlauch, Pfingstrosen, Waldgeißbart, Storchschnabel und andere Stauden sich voll entfaltet haben sind die  meisten Frühjahrsblüher längst wieder von der Oberfläche verschwunden und warten unter der Erde bis es nächstes Jahr mit der Blüte wieder losgeht.

Die Wald-Schlüsselblume macht eine Ausnahme und bleibt die ganze Saison mit ihren grünen Blättern zu sehen. Wenn der Standort passt dann sämt sie sich üppig aus und entwickelt immer größere Bestände. Auch die anderen oben genannten Pflanzen vermehren sich bei optimalen Standort recht zügig. Nur das Leberblümchen läßt sich etwas Zeit und vermehrt sich wirklich nur gut wenn die Bedingungen optimal sind.

Diese zartgelben Blüten wecken bei mir Kindheitserinnerung wach und symbolisieren für mich jedes Jahr die Osterzeit.

Aber wirken die Wald-Schlüsselblumen nicht auch wie kleine Feen, die durch die Frühlingswiese tanzen?

Gerade mit heimischen Blühern können wunderschöne Gartenbilder gestaltet werden, denn sie harmonieren mit ihren eher gedeckten Farben untereinander wunderbar. Nicht nur im Frühjahr ist die Natur der beste Lehrmeister für mich um ansprechende Farbkombinationen zu entdecken!

Verlinkt zu:

Ein Fachwerkhaus im Grünen

Maries Blog – Von Tag zu Tag

 

 

 

 

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11 Gedanken zu “Mein Frühlingsgarten

  1. Ein sehr schöner Gartenbereich. Besonders gut gefällt mir, dass Du auf heimische Pflanzen setzt, was wir auch verstärkt machen wollen, seitdem wir wissen, dass heimische Pflanzen für die gesamte Tierwelt viel besser sind als standortfremde Pflanzen, schließlich ist der Garten ja nicht nur für uns alleine da.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    Gefällt 2 Personen

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