Gartenstreifzug im November

Allmählich neigt sich das Gartenjahr zu Ende und ich möchte euch mit auf  meinen Gartenstreifzug im November mitnehmen.

Anfang des Monats war noch die ganze Laubpracht zu bestaunen.

Dann besuchte uns am 9. November der Winter für ein paar Stunden.

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Mit einer komplett anderen Stimmung im Garten.

Und mittlerweile ist das meiste Laub von den Bäumen.

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Und mir wird bewußt, dass der November eigentlich gar kein langweilliger Gartenmonat sein kann wenn er sich mit solch verschiedenen Gesichtern zeigt.

Ende November ist jetzt mein Hauptgarten bereit zum Winterschlaf. Die Stauden die kein schönes Bild mehr abgaben wurden zurück geschnitten und andere wie z.B. die Iris sibirica, Brandkraut – Phlomis russeliana usw. oder auch die Gräser stehen noch.

Im November aber ist in meinem Garten vor allem Laub kehren angesagt. So schön und auch idylisch das Herbstlaub am Boden aussieht es muß an den meisten Plätzen weg.

Ein paar Hundert Meter Zufahrtsstraße die entlang eines Buchenwaldes verläuft muss von Laub geräumt werden. Wenn nicht, dann hat man in ein paar Wochen später Kompost auf der Strasse. Und weil es eine Privatstrasse ist kommt auch nicht die gemeindliche Kehrmaschine und macht alles sauber. Da müssen wir schon selber ran. Etwa Anfang Oktober bis Ende November ist bei uns Laubsaison!

Diese Bilder sind vielleicht ein kleiner Trost für all die Gartenbesitzer die innerhalb einer Ortschaft oft schon wegen einem Gemeindebaum an der Straße oder Nachbarbaum stöhnen, wegen Laub und so.

Auf diesem Bild sieht man  die Spuren unseres Aufsitzmähers mit dem wir einen großen Teil des Laubes aufsaugen. Aber es muß dann mit Laubrechen nachgearbeitet werden. Deshalb ist auch unser Garten so konzipiert, dass wir im Herbst nicht zu viele Aufräumarbeiten haben, denn Herbstzeit ist in unserem Garten Laubzeit!

Gerade hier im Schattengarten kehre ich einen großen Teil des Laubes einfach nur in Inselbereiche die mit Stauden bepflanzt sind. So versuche ich das ganze etwas weniger Arbeitsintensiv zu gestalten. Denn wenn ich es liegen lassen würde, wäre da nächstes Jahr nichts mehr grün. Die grüne Fläche besteht mittlerweile mehr aus Moos als Gras und genau das möchte ich hier erreichen. Eine Moosfläche so wie man es von japanischen Gärten her kennt, zumindest wünsche ich mir das ansatzweise!

Und manchmal vergesse ich die Zeit beim garteln und mich zwingt die Dunkelheit ins Haus.

Dann muss es schnelle Küche geben, weil sich der Hunger schon deutlich bemerkbar macht. Und da hab ich ein einfaches aber himmlisches Kürbisrezept auf dem Blog von Kräuter&Genuss entdeckt das ich dann ganz flott auf den Tisch bringe.

Kürbis gebacken mit Käse

Mmh, allein vom Ansehen …!

 

 

 

 

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