Gartenstreifzug im Oktober

Dieser Oktober bringt uns immer wieder milde, sonnige Tage, so dass man den Herbst auch richtig geniessen kann.

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Herbststimmung im Garten

Die letzten Jahre habe ich das eine oder andere gepflanzt, damit Farbe in den Herbstgarten kommt. Wie ich in dem Beitrag Herbstzeit – Gartenzeit beschrieben habe, ist mein Augenmerk vor allem auf Blätter gerichtet und weniger auf Blüten.

Gelb, Rot und Orange diese leuchtenden Blätterfarben können sich dieses Jahr so richtig schön zeigen, denn wir hatten hier noch keinen Frost und so haben die Blätter noch ihre feste Struktur.

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Ein gelbes Feuerwerk im Herbstgarten

Gerade die Funkien fallen normalerweise nach dem ersten Frost komplett zusammen, aber dieses Jahr stehen sie Ende Oktober noch fantastisch da.

Ich kann mich gar nicht genug satt sehen an diesen kräftigen Farben der Blätter und dieses Leuchten das sie mir im Herbst in den Garten bringen. Gerade wenn das Wetter trüb ist, so wie auf den Fotos. Auch ohne Sonne bringt es eine Leichtigkeit in den Herbstgarten.

Die Farbe Orange zeigen mir die Blätter der Felsenbirne und die Kürbisse mit denen ich ein wenig dekoriert habe.

Herbstzeit ist für mich immer ein bisschen Dekozeit und da lass ich auch schon mal meine kitschige Ader etwas zum Vorschein kommen.

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Deko im Herbst

Diesen Topf hab ich schon lange in meinem Dekofundus und hat auch schon öfters die Farbe gewechselt. Mittlerweile ist er seit ein paar Jahren Weiß und hat mal wieder seinen Auftritt bekommen. Deko im Garten ist überhaupt ein sehr interessantes Thema. Bei mir eher etwas reduziert aber mit Ausnahmen wie man sieht.

Auf meinem Gartenstreifzug entdecke ich auch immer wieder die eine oder andere Blüte die sich noch zeigt.

Aber vor allem diese Herbstastern sind im Moment ein Magnet für unsere Honigbienen wenn die Sonne scheint. Nochmals das letzte gebrumse der Bienen hören, bevor es für diese Saison zu Ende ist. Es ist für mich wie Musik in den Ohren.

Jetzt komme ich zu einem ganz anderen Thema. Mein Garten ist im Herbst relativ schattig und in Kombination mit schweren Boden habe ich im Rasen oder besser gesagt in meiner kurz geschnittenen „Unkrautwiese“ ein Phänomen das recht unangenehm ist.

Regenwurmhäufchen

Unangenehm deswegen, denn wenn ich den Rasen betrete, hab ich zentimeterdick die Erde an den Schuhsohlen kleben. Und zum bearbeiten des Gartens ist es zwangsläufig notwendig den Rasen zu betreten!

Diese Häufchen, sind die Ausscheidungen der Regenwürmer. Wenn Regenwürmer organisches Material mit Erde vermischt „fressen“, kommt hintenraus ein mit viel Nährstoffen angereichertes Substrat. Diese Häufchen wenn aufgesammelt werden, sollte das bester Dünger sein. Ich lass das aber schön auf dem „Rasen“, denn ich dünge eh nie und so würde ich die Fläche noch mehr aushungern.

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Regenwurmhaufen

Über den Winter betrete ich so weit es geht den Rasen nicht und im Frühjahr wird das schnell überwachsen und man sieht davon nichts mehr.

Das ist also nichts grausiges, so wie ich schon Leute über diese „Häufchen“ sprechen gehört habe, sondern Natur pur!

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Buntes Farbenspiel im Blättergarten

Und zum Schluß wünsche ich uns allen mit diesem bunten Blätterbild noch viele sonnige Herbsttage!

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6 Gedanken zu “Gartenstreifzug im Oktober

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