Rhabarber und Süßdolde – Ein Perfektes Paar

Der Rhabarber, obwohl ein Gemüse das zu den Knöterichgewächsen gehört, wird bei mir ausschließlich zu Süssem verarbeitet. Ein äußerst saurer Geselle der viel Zucker benötigt. Und da ist es ganz fantastisch, dass zur Rhabarberzeit die Süßdolde bereits eine stattliche Pflanze ist. Die Süssdolde ist eine winterharte schattentolerante Gebirgspflanze die nicht nur im Kräuterbeet sondern auch im Naturnahen Garten eine dekorative Erscheinung ist.

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Süßdolde – Myrrhis odorata

Beides zusammen harmoniert perfekt. Zum Rhabarber in den Kochtopf ein Sträußchen Süßdolde dazugeben und es kann ein Teil des Zuckers eingespart werden und die Säure wird gemildert. Mit seinem an Anis erinnernden Geschmack gibt es zugleich ein ganz mildes kaum wahrnehmbares Aroma an den Rhabarber ab.

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Am liebsten ist mir der Rhabarberkuchen immer auf die selbe Art. Bisquitboden mit gekochten Rhabarber darauf und zum Schluß den überbackenen Eischnee.

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Ein Genuss! Zum Glück geht die Saison bei mir jetzt erst richtig los.

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10 Gedanken zu “Rhabarber und Süßdolde – Ein Perfektes Paar

  1. Bei all diesen Doldengewächsen habe ich Angst das das Schierling ist . Da habe ich wirklich Angst das ich etwas verwechsel . Sonst bin ich immer sicher was Wildpflanzen betrifft .
    Aber die Süßdolden sind ja wohl gekauft .

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    1. Hallo Doris,
      stimmt, bei den Doldenblütler da bin ich auch seeeehr vorsichtig und nur was ich genau bestimmen kann kommt in die Küche. Meine Süßdolde im Garten ist gekauft und hat ein unverwechselbares Anis-lakritziges Aroma.
      VG Arlene

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  2. Haha, ich dachte gerade „lustig, die Süßdolde sieht ja genauso aus wie mein Myrrhenkerbel“. Kurz gegoogelt und siehe da, zwei Namen für die gleiche Pflanze! Auf die Idee, Myrrhenkerbel mit Rhabarber zu verwenden, bin ich noch gar nicht gekommen, aber zum Glück ist ja gerade die perfekte Zeit, um das auszuprobieren. Danke für den Tipp!
    Lieben Gruß, Christiane

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      1. Wobei sie ja mal bekannter gewesen sein muss, wie die Namensvielfalt vermuten lässt. Sicher hat man sie früher (TM), als Zucker noch ein Luxusartikel war, viel mehr beachtet. Wer weiß, vielleicht steht ihr ja mit dem Bio- und Regio-Boom noch ein Comeback bevor? 😉

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  3. Sehr interessant ist dein Tipp für die Verwendung von Süßdolde.
    Bei mir im Kräuterbeet ist sie ein langjähriger Gast, aber bisher wusste ich nicht viel mit ihr anzufangen.
    Wie verwendest du sie außer bei Rhabarber noch?
    Viele Grüße,
    Anette

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    1. Hallo Anette, ich mag den lakritz-anisartigen Geschmack und so kommt es bei mir ins Salatdressing, Quarkmischung, letztes Wochenende war sie im Bauch einer Ofenforelle. Gerne nehm ich sie auch als Deko für Kuchen obenauf weil ich das farnartige so mag. Und dann sind die unreifen Samen eine leckere Nascherei die ich mir immer beim garteln so nebenher in den Mund stecke. Und ich liebe sie als Zierpflanze!
      Gartlerische Grüße Arlene

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